Herzlich Willkommen im Weingut Martinshof!

Mitten in einer der reizvollsten Weinlandschaft  Deutschlands, etwa 18 km moselabwärts von Trier, im Weinort Mehring, ist unser Weingut mit einer derzeitigen Rebanbaufläche von 4 ha beheimatet.  

In unserem seit Anfang des 19. Jahrhundert bestehenden Weingut vereinen wir seit Generationen Tradition und Moderne um Ihnen erstklassige Qualität zu liefern. Wir betreiben den Weinbau in den bekannten Lagen:  Mehringer Zellerberg, Goldkupp und Blattenberg.

 

An den Steilhängen der Mittelmosel mit ihren fruchtbaren und mineralreichen Schiefergeröllböden bauen wir vornehmlich den weltbekannten Mosel Riesling und die Rebsorten: Kerner, Müller – Thurgau, Optima, Bacchus, Spätburgunder und Dornfelder an.
 

Durch den intensiven Ausbau und Pflege der Weine in unserem Keller, erhalten sie die individuelle Art und Nuancierung, die jeder Jahrgang, jede Sorte und jede Qualitätsstufe aufweisen sollte.

Es ist unser Bestreben, Ihnen den Genuss der Weine und die Art ihrer Präsentation zu einer Lebensfreude zu machen.

 

 

Unsere Rebsorten*:

Riesling
Er ist ein König unter den weißen Weinen: Riesling, der Feinste für Sekt. Idealer Schieferboden und großartige Steilhänge prägen ihn an Mosel, Saar und Ruwer. Unnachahmlich rassig, anregend und dabei leicht bekömmlich für den unbeschwerten Genuß. Viele Kenner haben ihn weltweit auf Platz 1 ihrer privaten Genießer-Hitparade gesetzt. Ein Sektsouverän - immer wieder ein Symbol für Vitalität und Lebensfreude.

Müller-Thurgau (Rivaner)
Der Müller-Thurgau wurde 1882 von Dr. Hermann Müller aus dem Schweizer Kanton Thurgau an der Forschungsanstalt in Geisenheim am Rhein gezüchtet. Ursprünglich ging man davon aus, daß es sich bei dieser Traubensorte um eine Kreuzung von Riesling und Silvaner handele. Heute kennt man die beiden Kreuzungspartner genauer, Riesling und Gutedel. Müller versuchte die edlen Eigenschaften des Rieslings mit denen der frühreifenden Sorte zu vereinen. Die nach ihm benannte Rebsorte reift früh und bringt fruchtige, säuremilde Weißweine hervor. An Mosel, Saar und Ruwer wird der trocken ausgebaute Müller-Thurgau oft auch Rivaner genannt. Im Anbaugebiet hat er eine Verbreitung von rund 18 Prozent.


Kerner
Die nach dem schwäbischen Dichter Justinus Kerner benannte Rebsorte wurde 1969 in Württemberg gezüchtet. Die Kreuzungspartner sind die Rotweinsorte Trollinger und der Riesling. Der Kerner liegt geschmacklich nahe beim Riesling und bringt feine, sortenreine Weine bis in die höheren Prädikatssstufen hervor. 


Bacchus
Der römische Gott des Weines, Bacchus, verleiht der Rebsorte ihren Namen. Sie ist eine der wichtigsten Neuzüchtungen der Weißwein-Rebsorten. Die Kreuzungspartner sind die Kreuzung Silvaner x Riesling und der Müller-Thurgau. In guten Jahren bringt die Rebsorte hohe Mostgewichte und einen kräftigen, fruchtigen Geschmack mit geringer Säure hervor. An Mosel, Saar und Ruwer werden noch ca. 200 Hektar Bacchus angebaut.

Dornfelder
Diese  noch relativ junge Kreuzung aus den Rebsorten Helfensteiner und Heroldrebe hat sich an der Mosel zur zweitwichtigsten roten Rebsorte entwickelt. Sie ergibt kräftige Rotweine von intensiver Farbe. 343 Hektar  Rebfläche - meist in flacheren Lagen - sind mit Dornfelder-Reben bepflanzt (3,8 Prozent der Rebfläche im Anbaugebiet). Dornfelder wird vorwiegend als fruchtbetonter, unkomplizierter Rotwein angeboten. Einige Winzer bauen den Dornfelder, der seit Ende der 1908er Jahre an Mosel, Saar und Ruwer angepflanzt wird, auch im Barrique-Fass aus. Der Dornfelder passt zu Pizza und Pasta-Gerichten, zu dunklem Fleisch und Wild.


Blauer Spätburgunder
Die anspruchsvolle Rotweinsorte ist eine älteren Rebsorten, die schon vor 2000 Jahren von Menschenhand selektioniert wurde. Im Burgund ist sie ebenso wie in Deutschland weit verbreitet und trägt dort den Namen PINOT NOIR. In den letzten Jahren gewinnt der Rotweinanbau an Mosel-Saar-Ruwer wieder an Bedeutung, wobei der Blaue Spätburgunder vorwiegend in den klassischen Rieslinglagen angebaut wird. Derzeit beträgt die Anbaufläche drei Prozent. Besonders gute Ergebnisse erzielt der Spätburgunder auf Kalksteinböden, weshalb er auch auch im Bereich Obermosel Verbreitung findet. Der feinfruchtige Geschmack der gelegentlich an Sauerkirschen oder Brombeeren erinnert ist mit dem feinen Gerbstoffgehalt und der sanften Glut dieses großen Rotweintyps ein verläßliches Kennzeichen der Weine.


Weisser Burgunder
Der Weißburgunder ist eine wertvolle, wenn auch (noch) nicht sehr häufig angebaute Sorte. Nachweislich bekannt ist der "Pinot blanc" (wie er in Frankreich genannt wird) bereits seit dem 14. Jahrhundert. Er entstand durch Mutation aus dem Grauen Burgunder. Die Weine sind im Duft und vom Bukett her eher verhalten, Spitzenweine präsentieren sich aber bei gekonntem Ausbau auch fein-fruchtig und sehr elegant. Weißburgunder gehört insbesondere im Fachhandel und der gehobenen Gastronomie zu den absoluten Aufsteigern.

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*Quelle: www.msr-wein.de